Infusionstherapie in Freiburg
Für eine schnelle und direkte Unterstützung Ihres Körpers.
Was ist eine Infusionstherapie?
Die Infusionstherapie (Infusio von lat.: hineingießen) ist eine Applikationsform bei der
ca. 250 – 500ml (isotonische) Flüssigkeit in Kombination mit hochdosierten Substanzen (z.B. Vitamin C, Zink oder Gluthation) direkt in die Vene injiziert werden.
Der große Vorteil einer Infusion ist die Bioverfügbarkeit des verabreichten Stoffes. Alles was in der Vene ankommt steht dem Körper auch unmittelbar zur Verfügung.
Beim normalen Weg mit oraler Aufnahme anschließender Aufnahme über den Verdauungstrakt und First-Pass-Effekt in der Leber gelangt letztendlich nur ein wesentlich kleiner Anteil des Stoffes in unseren Blutkreislauf.
In der Naturheilkunde und hier speziell in der sogenannten orthomolekularen Medizin werden dem Körper bestimmte Substanzen schnell und hochkonzentriert zur Verfügung gestellt. Die Dosierung ist dabei bewusst so hoch, dass auch ein lokaler Mangel in bestimmten Geweben schnell ausgeglichen werden kann.
Warum eine Infusionstherapie?
Die Vorsilbe Vita stammt aus dem lateinischen und bedeutet Leben.
Vita-mine sind Stoffe, die für den Menschen lebenswichtig d.h. essentiell sind. Wir sind auf eine Zufuhr von Vitaminen über die Nahrung angewiesen. Das war bei einigen Vitaminen allerdings nicht immer so.
Der Mensch hat die Fähigkeit zur Produktion von körpereigenem Vitamin C im Laufe seiner Evolution verloren. Wahrscheinlich ist das auf eine sehr Vitamin C reiche Umgebung (reich an Früchten) zurückzuführen in der wir Jahrtausende gelebt haben, sodass sich der Verlust der Fähigkeit zur Eigensynthese nicht nachteilig ausgewirkt hat.
Viele (Säuge-)Tiere besitzen diese Eigenschaft noch heute. Interessanterweise steigern diese Tiere deutlich ihre körpereigene Vitamin C-Produktion, wenn sie in Stress (Infektion, Verletzung) geraten. Einige Tierarten sind so in der Lage 0,2g Vitamin C pro Kilogramm Körpergewicht zu produzieren.
Manche Organe und Strukturen im Körper weisen einen besonders hohen Gehalt an Vitamin C auf, so z.B. die Zellen des Immunsystems (Immunzellen, Leukozyten), die Gehirn- und Nervenzellen sowie die Zellen in der Augenlinse.
Neben Stress gibt es allerdings noch einige weitere Ursachen, die den Vitamin C Bedarf steigen lassen können. So können Infektionen, Rauchen, körperliche Anstrengung (Sport) und chronische Erkrankungen ebenfalls den Bedarf erhöhen.
Eine ausreichende Vitamin-C-Versorgung ist weiterhin Voraussetzung für viele Stoffwechselprozesse. So verbrauchen vor allem die Immunzellen unserer körpereigenen Abwehr speziell in der ersten Stunde einer Infektion eine hohe Menge an Vitamin C.
Weiterhin ist Vitamin C eines der stärksten natürlichen Antioxidantien. Diese Antioxidantien schützen den Körper vor freien Radikalen, welche im Rahmen des Stoffwechsels entstehen und auf Grund ihres hochgradigen Reaktionspotenzials zu Zell- und DNA-Schäden führen können.
Vitamin C Infusion
In unserer Praxis setzen wir die Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie bei folgenden Themen ein:
- Resorptionsstörungen im Verdauungstrakt, Verdauungsproblemen, Darmerkrankungen
- Bei Histamin Unverträglichkeit
- Allergien und Asthma
- Zur Unterstützung des Immunsystem bei ständig wiederkehrenden Infekten, Abwehrschwäche
- Zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit
- Bei Müdigkeit und Erschöpfung, Fatique-Syndrom und Long-CoVid-Syndrom
- Zur Verbesserung der Durchblutung und der Gefäßgesundheit sowie zur Prävention der Arteriosklerose
- Bei hohem oxidativem Stress d.h. z.B. für Raucher oder Leistungssportler
Welche weiteren Infusionen bieten wir an?
Vitamin B – Komplex (besteht aus insgesamt 8 Vitaminen)
- Vitamin B1 (Thiamin)
- Vitamin B2 (Riboflavin)
- Vitamin B3 (Niacin)
- Vitamin B5 (Pantothensäure)
- Vitamin B6 (Pyridoxin)
- Vitamin B7 (Biotin)
- Vitamin B9 (Folsäure)
- Vitamin B12 (Cobalamin)
Aminosäuren - die Grundbausteine des Lebens
- L-Lysin
- L-Glutamin
- L-Arginin
- L-Methionin
- L-Phenylalanin und L-Thyrosin
- L-Ornthin
- Glycin
- Glutathion
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Was ist die Aufgabe von Vitamin B?
Die B-Vitamine decken im Körper eine breite Aufgabenpalette ab. Eine Mangelsymptomatik ist durch eine unzureichende Aufnahme über die Nahrung und durch einen erhöhten Verbrauch in unserer modernen Welt keine Seltenheit mehr. Mangelzustände können zu Nervensystemstörungen, Hautveränderungen, Schlafstörungen, Erschöpfung, Stimmungsproblemen und Blutarmut führen.
Kurze Übersicht über die Funktion der B-Vitamine:
- Vitamin B1 ist an der Bildung des Botenstoffs Serotonin (auch Glückshormon genannt) beteiligt. Es ist wichtig für die Energiegewinnung in den Zellen und kann bei einem Mangel zu unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen führen.
- Vitamin B2 ist ein wichtiger Bestandteil im Energiegewinnungsprozess und unterstützt den Körper bei der Entgiftung von körperfremden Substanzen.
- Niacin (B3) ist ebenfalls am Energiestoffwechsel beteiligt sowie für die Instandhaltung und Reparatur der DNA in der Zelle.
- Pantothensäure (B5) trägt zu einer normalen Synthese von Steroidhormonen (z.B. Testosteron) und Neurotransmittern bei sowie in der Aufspaltung von Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten was der Energiegewinnung des Körpers zuträglich ist.
- Vitamin B6 ist eine wichtige Vorstufe für über 200 verschiedene körpereigene Enzyme. B6 wird ebenfalls benötigt, um Proteine zu verstoffwechseln. Bei Personen, die sich proteinreich ernähren sollte hier auf eine ausreichende Versorgung geachtet werden.
- Vitamin B7 (auch oft als Vitamin H) bezeichnet gilt als Schönheitsvitamin, da es u.a. am Aufbau von Haut und Haaren beteiligt ist, aber auch für den Wachstum von Nerven und Blutzellen wichtig ist.
- Vitamin B9 (auch bekannt als Folat oder Folsäure) ist für die Neubildung von Zellen und die Zellteilung unerlässlich und gerade deshalb in der Schwangerschaft besonders wichtig.
- Für die Bildung von roten Blutkörperchen ist Vitamin B12 unerlässlich. Da es vor allen in tierischen Lebensmitteln enthalten ist, sollten Personen, die sich rein pflanzlich ernähren hin und wieder ihren Vitamin B12-Spiegel bestimmen lassen.
- Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Vitamine B6, B9 und B12 den Homocysteinspiegel im Blut verringern, dadurch das Arterioskleroserisiko senken und dadurch einen Beitrag zum Schutz vor Herzkreislauf-Erkrankungen leisten.
Was sind Aminosäuren?
Bei einer Aminosäure handelt es sich um eine organische Verbidnugn aus Wasserstoff, Sauerstoff, Kohlenstoff und Stickstoff. Aminosäuren sind wahre Alleskönner. Neben dem Aufbau von Proteinen sind sie für die Herstellung und Bildung von Hormonen, Neurotransmittern und Antikörpern notwendig.
Ein Mangel an Aminosäuren kann weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen. Eine erhöhte Infektanfälligkeit, Müdigkeit und Leistungsverlust, Stimmungsschwankungen und Probleme beim Muskelaufbau sind bekannte Erscheinungen.
Daher sind Aminosäuren mittlerweile ein fester Bestandteil der Orthomolekularen Medizin und finden immer häufiger Anwendung im Gesundheits- und Sportbereich.
Kurze Übersicht über die verschiedenen Aminosäuren 9 essentielle Aminosäuren:
- L-Lysin
Mit Glycin und Prolin wichtigster Baustein des Kollagens (Bindegewebe)
Steigerung der Immunkompetenz, Aktivierung von Enzymen
Einsatzgebiete: Wundheilungsstörungen, Diabetes Typ II, Infektanfälligkeit
- L-Glutamin
- Wichtigster Energieträger der Zellen des Immunsystems und des Verdauungssystems
- Regulation derMuskelproteinsynthese
- Abdichtung des Leaky gut,
- Glutathion Biosynthese
- Einsatzgebiete: Entzündungen und Geschwürbildungen im Verdauungstrakt
- Leaky Gut Syndrom
- Wundheilungsstörungen und Infektanfälligkeit
- L-Arginin
- Regulation der Endothelfunktion (Gefäßinnenhaut), Gefäßtonus, Sauerstoffversorgung
- Hormonfreisetzung
- Kollagensynthese
- Aktivierung von Immunzellen (T-Lymphozyten, NK-Zellen)
- Baustein von Spermien und Eizellen
- Einsatzgebiete: Kardiovaskuläre- Erkrankungen, Bluthochdruck, Arteriosklerose
- Infektanfälligkeit
- Erektile Dysfunktion, Interstitielle Zystits (Blasenentzündung), Infertilität
- L-Methionin
- Wichtig für die Bildung von Adrenalin, Melatonin, Acetycholin und den Homocysteinkreislauf
- Abbau von Histamin
- Angstlösend, antidepressiv
- Einsatzgebiete
- Stress, Burnout, Depression, Fatique
- Infektanfälligkeit, Wundheilungsstörungen
- Allergien
- Harnwegsinfekte
- L-Phenylalanin und L-Thyrosin
- Bildung von Insulin, Stabilisierung des Blutzucker
- Grundbausteine für Neurotransmitter
- L-Tyrosin, Grundbaustein der Schilddrüsenhormone (T3, T4)
- Einsatzgebiete: Stress, Burnout, Depression, Fatique, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Schilddrüsenfehlfunktionen
- L-Ornthin
- Ammoniakentgiftung
- Leberentgiftung
- Verbesserte Regeneration, Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit
- Wachstumsstimulation
- Glycin
- Kollagensynthese
- Antioxidative Funktion (Bestandteil von Glutathion)
- Unterstützung der (Leber-) Entgiftung
- Synthese von Kreatin (Energieträger in den Muskelzellen)
- Einsatzgebiete: Infektanfälligkeit, Entgiftung, Stress, Nervosität